Gewebte Bänder, Verbundkordelbänder und PET-Umreifungsbänder sind gängige Hilfsmittel zum Verpacken und zur Ladungssicherung.
1. Gewebtes Kordelband (Gewebtes Kordelband)
- Konstruktion: Hergestellt durch Verweben von hochfesten Polyesterfasern in mehrere Richtungen (sowohl horizontal als auch vertikal).
- Eigenschaften: Kompatibilität mit Schnallen: Funktioniert am besten mit phosphatbeschichteten Schnallen, die die nötige Reibung bieten, um das Gewebe an Ort und Stelle zu halten.
- Bietet eine moderate Dehnung (typischerweise etwa 9–15%), die dazu beiträgt, Stöße und Schläge abzufedern.
- Flexibel und weich, wodurch es sich gut für Handbindeanwendungen in der Landwirtschaft, im Landschaftsbau und für leichte Bündelungen eignet.
VERWENDEN:
Vorbereitung und Inspektion
• Überprüfen Sie Ihre Ausrüstung: Untersuchen Sie die gewebte Kordel, die Einwegschnalle (gestanzt oder geschmiedet) und das Spannwerkzeug (manuell) auf Verschleiß oder Beschädigungen. Stellen Sie sicher, dass Sie Komponenten verwenden, die für das Gewicht Ihrer Ladung und die Transportbedingungen geeignet sind.
Das Kordelkabel durch die Zurrschnalle fädeln
• Legen Sie die Zurrschnur aus: Wickeln Sie die gewebte Kordel ab und positionieren Sie sie so, dass Sie eine freie, unverdrehte Länge haben.
• In die Schnalle einführen: Führen Sie das freie Ende der Kordel in die geschmiedete Schnalle ein. Normalerweise führen Sie es durch die mittlere Führung der Schnalle.
• Eine Schlaufe bilden: Falten Sie die Leine von sich weg zu einer Schlaufe. Diese Schlaufe wird dann durch die Mitte der Schnalle und über den oberen Dorn geführt, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.
Spannung anlegen
• Schließen Sie den Spanner an: Befestigen Sie Ihr gewähltes Spannwerkzeug am Schnurverschluss.
• Vorübergehend festziehen: Ziehen Sie die Zurrgurte mithilfe des Spanners fest und entfernen Sie dabei schrittweise das Spiel, bis die richtige Spannung erreicht ist. Ziel ist ein fester, sicherer Sitz, der die Ladung fest hält, ohne sie zu überspannen, da dies die Ladung oder das Zurrsystem beschädigen könnte.
• Spannung überwachen: Prüfen Sie, ob die Spannung entlang der Zurrschnur gleichmäßig bleibt. Die bei gewebter Zurrschnur vorhandene Spannung trägt zur Sicherheit auch unter dynamischen Belastungsbedingungen bei.
2. Verbundkordelband
- Aufbau: Besteht aus vertikal ausgerichteten Polyesterfasern, die durch eine transparente Polypropylenbeschichtung miteinander verbunden sind.
- Eigenschaften: Kompatibilität mit Schnallen: Um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden, sind Drahtschnallen (galvanisiert oder phosphatiert) erforderlich, da die reibungsarme Oberfläche des Verbundwerkstoffs nicht gut mit phosphatbeschichteten Schnallen harmoniert.
- Die Polypropylen-Beschichtung sorgt für zusätzliche Wasserbeständigkeit und erhöht die Abriebfestigkeit, während sie das Band steifer (geringere Dehnung) als gewebte Kordel macht.
- Durch seine Steifigkeit lässt es sich leichter unter Paletten schieben und schwere oder sich verschiebende Lasten mit höherer Gelenkleistung sichern.
VERWENDEN:
Bereiten Sie Ihre Fracht und Ausrüstung vor.
- Ladung prüfen: Stellen Sie sicher, dass die Ladung stabil ist und die Kontaktflächen für den Spanngurt sauber und frei von Verunreinigungen sind. Dies beugt Beschädigungen vor und gewährleistet einen sicheren Halt.
- Benötigtes Werkzeug: Je nach System benötigen Sie möglicherweise ein Verbundseilband, die passende Drahtschnalle und eine Spannvorrichtung.
Positionierung des Riemens
- Um die Ladung wickeln: Legen Sie den Gurt so um die Ladung oder das Bündel, dass die Ladung sicher umschlossen ist. Achten Sie darauf, dass der Gurt keine scharfen Kanten berührt, die ihn beschädigen könnten.
- Korrekte Führung: Befolgen Sie den empfohlenen Verlauf gemäß den Systemanweisungen. Bei vielen Verbundgurtsystemen bedeutet dies, den Gurt durch eine dafür vorgesehene Führung oder einen Schlitz in der Schnalle zu führen.
Spannen des Riemens
- Führen Sie den Riemen ein: Führen Sie den Riemen durch den Schnallenmechanismus oder das Spannwerkzeug.
- Spannung erzeugen: Ziehen Sie den Gurt mithilfe Ihres Spanngeräts (manuell oder pneumatisch) fest. Ziel ist es, genügend Spannung zu erzeugen, um die Ladung zu sichern, ohne den Gurt zu überdehnen.
- Sicher fixieren: Sobald die gewünschte Spannung erreicht ist, fixieren Sie den Mechanismus, um ein Lösen während des Transports zu verhindern.
3. PET-Umreifung
- Konstruktion: Hergestellt aus extrudiertem Polyethylenterephthalat (PET), wodurch ein flaches, starkes Band anstelle einer Kordel entsteht.
- Eigenschaften:Anwendung: Ideal für Situationen, die eine minimale Dehnung und eine hohe Tragfähigkeit erfordern und gleichzeitig leichter und sicherer als Stahl sein müssen.
- Es besitzt eine sehr hohe Zugfestigkeit bei minimaler Dehnung und ist daher eine beliebte Alternative zu Stahl für anspruchsvolle Anwendungen wie die Ladungssicherung von Paletten.
- PET-Umreifungsbänder sind extrem strapazierfähig, witterungsbeständig und behalten ihre Spannung über lange Zeiträume gut bei.
VERWENDEN:
Vorbereitung
- Wählen Sie das richtige PET-Umreifungsband: PET-Umreifungsbänder sind ideal, wenn Sie eine hohe Festigkeit und minimale Dehnung benötigen.
- Halten Sie Ihr Werkzeug bereit: Je nach Anwendung benötigen Sie möglicherweise ein manuelles oder automatisches PET-Umreifungsgerät. Diese Geräte vereinen häufig die Funktionen Spannen, Versiegeln und Schneiden.
Das Beladen des Gurtes
- Einfädeln des Umreifungsbandes: Führen Sie das PET-Band durch die dafür vorgesehene Führung Ihres Spannwerkzeugs oder Ihrer Maschine. Bei manuellen Werkzeugen kann dies bedeuten, dass Sie das Band vor dem Spannen um die Ladung ausrichten müssen.
- Positionieren Sie den Gurt richtig: Achten Sie darauf, dass der Gurt richtig um die Last gelegt wird und typischerweise die schwersten oder kritischsten Bereiche abdeckt, die eine Verstärkung benötigen.
Spannung
- Langsames Spannen: Verwenden Sie die Ratschen- oder Kurbelmechanik Ihres Werkzeugs, um den Gurt langsam zu spannen. Dadurch wird der Gurt fest um die Ladung gezogen und diese gesichert.
- Achten Sie auf gleichmäßige Spannung: Stellen Sie sicher, dass der Gurt gleichmäßig gespannt ist. Ungleichmäßige Spannung kann zum Verrutschen oder zur Beschädigung der Ladung führen.
Abdichten des Riemens
- Verschluss anbringen: PET-Umreifungsbänder benötigen üblicherweise entweder eine Plombe oder eine Schnalle. Überschüssiges Material abschneiden: Nach dem Verschließen überschüssiges Band mit dem integrierten Cutter des Werkzeugs oder einem separaten Schneidwerkzeug entfernen, um ein sauberes Finish zu erzielen.
- Heißsiegeln: Viele PET-Umreifungsgeräte verwenden Hitze oder Ultraschallschweißen, um die überlappenden Enden zu verschmelzen und zu verbinden und so eine starke Verbindung herzustellen.
- Mechanische Abdichtung: Alternativ können Sie eine Schnalle oder einen Metallclip verwenden, der die überlappenden Riemen miteinander verpresst.
Veröffentlichungsdatum: 28. Februar 2025








